Am 20. Dezember erschien das Buch zur 100-jährigen Geschichte des Eilenburger Fußballs
Kurz vor Weihnachten stand es endlich in den Regalen: Am 20. Dezember erschien das Buch zur 100-jährigen Geschichte des Fußballs in Eilenburg unter dem Titel "Jetzt kommen die tapferen Eilenburger", das die Entwicklung des Vereins von der Gründung als F. C. 1912 bis zum heutigen FCE auf genau 400 Seiten dokumentiert. Steffen Tänzer hat die umfangreiche Chronik unter Mitarbeit von Willi Bücker, Siegfried Schleinitz, Harry Nemec sowie Horst und Harry Bernhardt verfasst.
"Eigentlich ist ein solches Buch ein Muss für jeden Fußballbegeisterten in und um Eilenburg", sagt Wilfried Gröbner, der das Kicken an der Mulde lernte und später, genauer gesagt im Jahr 1976, mit der DDR-Nationalmannschaft Olympiasieger wurde. In elf Kapiteln beleuchtet das Werk alle denkbaren Facetten des heute größten und erfolgreichsten nordsächsischen Fußballvereins. Umfangreiche Einblicke rund um den Ball und die Stadt ergeben sich aus mehr als 550 Fotos, Zeitungsausschnitten und anderen Zeitdokumenten. Wer also wissen möchte, wie acht Minderjährige vor 100 Jahren einen später anerkannten Verein gründen konnten, welche Titel Eilenburgs Fußballer in den vergangenen Jahrzehnten errangen, wo gespielt wurde oder wer Eilenburgs Fußball geprägt hat, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Außerdem gibt es eine Antwort auf die Frage, warum Eilenburg 1949 zwar erster Landespokalsieger Sachsen-Anhalts wurde, die im Finale unterlegene BSG Waggonbau aber erster FDGB-Pokalsieger. Und, und, und ...
Kaufen kann man die Chronik in mehreren Geschäften der Muldestadt oder beim Traditionstreffen des FCE, das in diesem Jahr am 27. Dezember um 16 Uhr im Sparkassen-Fußballzentrum in der Hainicher Aue stattfindet. Zu dieser Veranstaltung, an der in den vergangenen Jahren stets zwischen 50 und 60 der Eilenburger "Fußball-Veteranen" teilgenommen haben und die sich stetig wachsender Begeisterung erfreut, haben die Organisatoren übrigens eine kleine Überraschung parat. Im Zuge der Chronikerstellung sind den Verfassern acht 8mm-Filme aus den 1960er- und 1970er-Jahren "in die Hände gefallen", die seit Kurzem digitalisiert vorliegen. Geplant ist, im Rahmen der diesjährigen Präsentation Teile des Rohmaterials sichtbar zu machen. Später sollen diese zeitgeschichtlichen Erinnerungen Teil eines Kurzfilms werden.
Hier gibt's das Buch in Eilenburg: Marktkauf; "Das Buchhaus K. Henning"; Schreibwaren und Zeitschriftengeschäft Brigitte Kanitz; Museumsshop im Stadtmuseum oder direkt beim FC Eilenburg in der Geschäftsstelle oder unter
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