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16.04.2010 FC Eilenburg steht vor schwerer Aufgabe

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Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga

Auf dem Weg zur Meisterschaft wird das Spiel am Sonnabend ein großer Meilenstein: Der FC Eilenburg gastiert beim Vierten, dem Chemnitzer FC II. Die Regionalliga-Reserve des CFC hat nur drei Punkte weniger als der FCE auf dem Konto und träumt selbst noch vom Aufstieg in die Oberliga. Das Spiel beginnt um 15 Uhr im Sportforum Reichenhainer Straße in Chemnitz-Bernsdorf.
FCE-Trainer Carsten Hänsel bleibt entspannt: „Unsere letzten Gegner waren auch alles Prüfsteine. Und Grimma war zum Beispiel nur so schwach, weil wir so stark waren.“ Angst und Bange müsse keinem sein. Auch wenn der Chemnitzer FC II beim 3:1-Sieg im Hinspiel stark auftrumpfte. Doch das ist Schnee von gestern, denn mittlerweile muss CFC-Trainer Kay-Uwe Jendrossek auf einige Häuptlinge verzichten. Ralf Marrack und Markus Unversucht wechselten in der Winterpause zu Budissa Bautzen, Doppeltorschütze Marc Benduhn stieg in die Erste auf. Das heißt allerdings nicht, dass er am Sonnabend nicht mit von der Partie ist. Denn der CFC hat das Spiel kurzfristig verlegt.
Aus gutem Grund: Die Erste spielt am Sonntag – und bei einem zeitgleichen Anpfiff hätten die Reservespieler der Ersten schlecht in der Zweiten aushelfen können. Hänsel stört sich an der Spielverlegung jedoch wenig. „Eigentlich kommt es uns entgegen. Da haben die Jungs wenigstens Sonntag frei.“ Nach sieben Siegen in Folge kann der Trainer natürlich entspannt sein. Auch wenn es einen kleinen Makel gibt. Mirko Dietrich wird fehlen. Der zuletzt starke Mittelfeldantreiber ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt. „Mirko ist sehr wichtig, aber als er in der Hinrunde wegen einer Verletzung lange gefehlt hat, haben wir auch gewonnen“, erinnert der Coach. Er tüftelt an mehreren Aufstellungsvarianten. Die einfachste wäre: Christopher Plätzsch als Stürmer wieder von Beginn an aufzubieten und Christopher Blümel dafür ins offensive Mittelfeld zu beordern. Doch so einfach will es sich Taktiker Hänsel nicht machen. „Wir haben mehrere Möglichkeiten im Kopf. Erst nach der letzten Trainingseinheit am Freitag wird entschieden – ich hoffe, richtig.“ Zuletzt hat der 27-Jährige so ziemlich alles richtig gemacht. Ein Fehlgriff in Chemnitz könnte jedoch schon frappierende Auswirkungen haben. Denn Spitzenreiter Kamenz – drei Punkte besser als der FCE - hat gegen Blau-Weiß Leipzig die deutlich leichtere Aufgabe. Susan Stephan
 
12.04.2010 Eilenburg schludert und vergeigt Schützenfest Nur 3:0-Sieg im Muldederby gegen Grimma

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Nur 3:0-Sieg im Muldederby gegen Grimma / FCE jetzt auf dem zweiten Tabellenplatz

Hoffentlich entscheiden am Ende nicht die Tore über den Aufstieg in die Oberliga! Beim 3:0-Sieg am Sonnabend gegen den FC Grimma war ein echtes Schützenfest drin. Sechs Tore hätten es mindestens sein müssen, im besten Fall hätte der Kick auch zweistellig enden können.
Von mangelnder Chancenverwertung wollte Carsten Hänsel dennoch nichts wissen. „Beim 3:0 gibt es keinen Grund zu nörgeln“, stellte der Eilenburger Coach fest und schob schnell noch hinterher: „Auf das Torverhältnis wird es nicht ankommen.“ Momentan liegt Spitzenreiter Einheit Kamenz in der Tabelle weiter drei Punkte vor dem FC Eilenburg. Kamenz ist genau wie der FCE 2010 noch ohne Niederlage.
Im Muldederby kamen die Platzherren mit Vollgas aus den Startlöchern. Vor allem einer brauchte keine Aufwärmphase: Mirko Dietrich. Der quirlige Mittelfeldmann schaltete sofort in den fünften Gang – und servierte nach 120 Sekunden mustergültig für Daniel Bernhardt, der frei aus sieben Meter kläglich am langen Pfosten vorbeischoss. Dem Elan tat die vergebene Chance keinen Abbruch. Eilenburg drückte weiter auf die Tube, schnürte die hilflos wirkende Bubi-Abwehr der Gäste ein, sündigte aber im Abschluss. Nach zehn Minuten landete der Ball im Tor. Torschütze? Na, klar: Dietrich! Nach einem Zuckerpass lupfte er die Kugel geschickt über Torwart Florian Zita ins Netz.
„Wir hätten nach 15 Minuten 0:4 zurückliegen können. Dabei haben wir die ganze Woche darüber geredet, wie Eilenburg spielt. Doch auf dem Platz hat meine Mannschaft von unserer taktischen Marschroute nichts umgesetzt“, grämte sich Gäste-Trainer Daniel Wohllebe. Seine Mannschaft nahm erst nach gut 20 Minuten aktiv am Geschehen teil. Nach einer Doppelchance von Nico Merseburger musste Daniel Bernhardt sogar auf der Linie retten. Es blieb die einzige klare Gelegenheit für die Gäste. Das 2:0 war nur eine Frage der Zeit – und nach 34. Minute passierte es. Wie schon gegen Kickers Markkleeberg traf Abräumer Armin Kilz nach einer Ecke. Diesmal wuchtete er den Ball mit links flach ins Eck.
Die Sonne lachte zur Pause über Eilenburg, doch pünktlich zum Wiederanpfiff goss es wie aus Eimern. Der Regenschauer schien ein Muntermacher für Grimma zu sein. Die Wohllebe-Elf kämpfte sich in das Spiel, gewann Zweikämpfe und setzte auf Fernschüsse. Eilenburg hatte nun Räume zum Kontern. Christopher Blümel scheiterte dabei allein vor Zita und der eingewechselte Christopher Plätzsch vergab beste Chancen mit haarsträubenden Abspielen. Erst als die Sonne ins Ilburg-Stadion zurückkehrte, lief es wieder rund. Plätzsch wurde im Strafraum von Sven Möbius am Trikot gezupft. Der schon gelbverwarnte Grimmaer musste mit Gelb-Rot vom Feld, den fälligen Elfmeter verwandelte Blümel eiskalt (73.). Kurz vor Ultimo hätte Rückkehrer Daniel Baude sein Heimdebüt beinahe mit einem Tor gekrönt – sein Schlenzer rauschte knapp vorbei. Neben dem verpassten Schützenfest hatte der Sieg noch einen bitteren Beigeschmack. Antreiber Dietrich holte sich nach einer Disziplinlosigkeit seine fünfte gelbe Karte ab und ist im Spitzenspiel am kommenden Sonnabend gegen den Chemnitzer FC II gesperrt. Susan Stephan
FC Eilenburg: Kotzbau – Kalex, Ulrich, Virag, Wenk (75. Baude), Sawetzki, Kilz (74. Prengel), Dietrich (56. Plätzsch), Bernhardt, von Durschefsky, Blümel
 
12.03.2010 Sawetzki fehlt auch gegen Görlitz

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Fußball-Landesligist FC Eilenburg muss weiter ohne Co-Kapitän auflaufen

Die Spitze der Fußball-Landesliga ist in Reichweite, der sofortige Wiederaufstieg längst kein Tabuthema mehr bei den Eilenburger Kickern. Trainer Carsten Hänsel gibt zu: „Der Druck wächst von Woche zu Woche. Deshalb wollen und müssen wir auch am Sonntag in Görlitz gewinnen.“ Das Spiel gegen den Tabellensechsten beginnt um 14 Uhr.
Ausgerechnet in dieser wichtigen Phase fehlt der jungen FCE-Mannschaft ein „erfahrener Hase“. Thomas „Sawe“ Sawetzki, 28, Co-Kapitän und Leitwolf pausiert seit sechs Wochen wegen eines Innen-bandanrisses im Knie. „Die Verletzung hat er sich im Training zugezogen, zum Glück musste nicht operiert werden“, berichtet Hänsel. Doch der Heilungsprozess dauert länger als gedacht. Eigentlich wollte der defensive Mittelfeldspieler schon in dieser Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Doch der harte Boden ist Gift für sein angekratztes Knie. Deshalb wurde die Rückkehr verschoben.
Auf dem Spielfeld haben die Jungs aus der Muldestadt den Sawetzki-Ausfall bislang sehr gut kompensiert. Armin Kilz übernahm die „Staubsauger-Rolle“ – und überzeugte. Dennoch sagt Hänsel: „Sawetzki ist wichtig für die Mannschaft. Ich hoffe, dass er möglichst bald zurückkehrt.“

 
16.02.2010 Fußballchronisten wollen Geschichte aufschreiben

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Das Jahr 2012 hat für die Eilenburger Sportler besondere Bedeutung. Es ist das Jubiläum 100-jähriger Fußballgeschichte der Muldestadt. In Vorbereitung dieses für die Stadt Eilenburg historischen Datums haben sich Sportfreunde das Ziel gesteckt, diesen Zeitraum zur sportlichen Entwicklung zu erforschen und in einer Chronik zu dokumentieren. Seit Anfang 2009 recherchieren Harry und Horst Bernhardt, Willi Bücker, Harry Nemec, Siegfried Schleinitz und Steffen Tänzer. Sie haben schon einen erheblichen Teil Dokumente zusammengetragen und Kontakte zu Zeitzeugen hergestellt. Das Team ist dabei, diese Unterlagen, Bilder, Dokumente, wie auch Zeitzeugengespräche und sonstigen Recherchen aufzuarbeiten und zu ordnen. Bis zur Fertigstellung der Chronik wollen die Sportgeschichtserforscher die Eilenburger Fußballfans auf dieses Jubiläumsereignis einstimmen, einige Ergebnisse dieser Arbeit mit Beiträgen in der LVZ-Heimatgeschichte vorstellen und die interessierten Fußballbegeisterten in und um Eilenburg neugierig machen.

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Die Fußballmannschaft des Turn-Vereins Eilenburg-Kültzschau 1905 mit den Spielern (Erster und Letzter der oberen Reihe unbekannt): Storch, Rittmayer, Krummdorf, Walz, Siegel, Meltzer II, Voigt, Kopsch; unten von links: Roder, Rosa, Meltzer I. Sie posieren vor der Silhouette von Kültzschau. Fotos: Sammlung Siegfried Schleinitz Erste Erwähnung des „F.C. 1912 Eilenburg“– gegründet im April jenes Jahres – in den Amtlichen Bekanntmachungen „Mitteldeutscher Sport“ von 1913.
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15.02.2010 Plätzsch trifft gleich doppelt

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FC Eilenburg legt mit einem 3:0-Sieg gegen Liga-Schlusslicht Bannewitz gelungenen Rückrundenstart hin

Dieser Auftakt war so ganz nach dem Geschmack der Mannschaft und der Fans des FC Eilenburg: Mit einem deutlichen 3:0-Erfolg starteten die Schützlinge von Trainer Carsten Hänsel am Sonnabend im heimischen Ilburg-Stadion in die Rückrunde der Landesliga.
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